Impact Talk mit DE-VAU-GE

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risk on mind

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DE-VAU-GE zählt zu den führenden Herstellern vegetarischer Lebensmittel im deutschsprachigen Raum und steht für nachhaltige Produktion sowie hohe Qualitätsstandards. Gemeinsam mit risk on mind verfolgt das Unternehmen das Ziel, Risiken transparent zu bewerten, Investitionen wirtschaftlich zu priorisieren und die betriebliche Resilienz nachhaltig zu stärken. Durch fundierte Risikoanalysen, Business Impact Analysen und einen gezielten Fokus auf geschäftskritische Bereiche konnten Investitionen auf die wirksamsten Maßnahmen konzentriert werden. Das Ergebnis: höhere Transparenz, bessere Entscheidungsgrundlagen, mehr Versicherbarkeit – und ein Risikomanagement, das Sicherheit und Wirtschaftlichkeit in Einklang bringt.

Über DE-VAU-GE:

DE-VAU-GE ist einer der führenden Hersteller vegetarischer und pflanzenbasierter Lebensmittel im deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen produziert an mehreren Standorten in Deutschland ein breites Sortiment an Produkten für den Einzelhandel und internationale Markenpartner. Mit einem starken Fokus auf Qualität, Lebensmittelsicherheit und nachhaltige Produktion setzt DE-VAU-GE auf langfristige Unternehmensentwicklung und verantwortungsvolles Wachstum.


Unser Gesprächspartner:

  • Herr Jürgen Ridder, Geschäftsleitung – DE-VAU-GE

  • Herr Stephan Dorner, CEO - risk on mind


„Herr Ridder, was war der Auslöser für die Zusammenarbeit mit risk on mind?“

Herr Ridder (DE-VAU-GE):
„Wir standen vor einer Situation, die viele Industrieunternehmen aktuell kennen. Im Rahmen von Versicherungsanforderungen wurden Investitionen im Millionenbereich diskutiert. Gleichzeitig war nicht eindeutig belegbar, ob diese Maßnahmen in dieser Form tatsächlich notwendig sind und welchen konkreten Nutzen sie für unser Unternehmen bringen würden. Vor dem Hintergrund eines herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds mussten wir sicherstellen, dass jeder investierte Euro auch den größtmöglichen Mehrwert erzielt.

Deshalb haben wir uns entschieden, gemeinsam mit risk on mind zunächst die tatsächlichen Risiken unserer Standorte zu analysieren, bevor wir weitreichende Investitionsentscheidungen treffen.“


„Herr Dorner, wie sind Sie an diese Aufgabenstellung herangegangen?“

Herr Dorner (risk on mind):
„Unser Ansatz besteht darin, Risiken faktenbasiert zu bewerten und Investitionen dort zu empfehlen, wo sie die größte Wirkung erzielen.

Bei DE-VAU-GE haben wir zwei große deutsche Produktionsstandorte intensiv untersucht. Dabei lag der Fokus insbesondere auf dem Sachwertschutz und den tatsächlichen Schadenpotenzialen. Obwohl die Standorte über große Gebäudeflächen verfügen, zeigte sich in der Analyse, dass Brandlasten und Risikopotenziale in vielen Bereichen deutlich geringer waren, als ursprünglich angenommen.

Statt pauschale Schutzkonzepte zu verfolgen, haben wir die risikorelevanten Bereiche identifiziert und die tatsächlichen Gefährdungen bewertet.“


„Herr Ridder, welche Erkenntnisse konnten dadurch gewonnen werden?“

Herr Ridder (DE-VAU-GE):
"Die größte Erkenntnis war, dass nicht alle Bereiche unseres Unternehmens gleichermaßen kritisch sind. Die durchgeführte Risikoanalyse und insbesondere die später gestartete Business Impact Analyse haben deutlich gezeigt, welche Prozesse und Bereiche tatsächlich geschäftskritisch sind und welche Risiken für unseren Geschäftsbetrieb eine relevante Auswirkung haben.

Dadurch konnten wir Investitionen gezielt priorisieren. Anstatt umfangreiche Schutzmaßnahmen über alle Standorte hinweg umzusetzen, konzentrieren wir uns auf die Bereiche mit dem höchsten Nutzen und der größten Risikoreduktion."


„Welche Rolle spielt dabei das Business Continuity Management?“

Herr Dorner (risk on mind):
"Das Business Continuity Management ist der nächste logische Schritt. Gemeinsam mit DE-VAU-GE haben wir nicht nur Risiken betrachtet, sondern auch analysiert, welche Auswirkungen Ausfälle einzelner Prozesse auf das Unternehmen hätten.

Die Ergebnisse der Business Impact Analyse haben bestätigt, dass ein selektiver Schutz kritischer Bereiche deutlich effektiver ist als ein flächendeckender Schutz sämtlicher Anlagen und Gebäude. So kann mit reduziertem Budget wesentlich mehr Resilienz erzeugt werden.

Das ist aus unserer Sicht modernes Risikomanagement: Nicht möglichst viel investieren, sondern möglichst wirksam investieren."


„Herr Ridder, wie bewerten Sie die bisherige Zusammenarbeit?“

Herr Ridder (DE-VAU-GE):
„Besonders überzeugt hat uns die praxisnahe und wirtschaftliche Herangehensweise. risk on mind betrachtet Risiken nicht isoliert, sondern immer im Zusammenhang mit unseren Unternehmenszielen und den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Wir haben dadurch eine belastbare Grundlage für unsere Entscheidungen erhalten und können Investitionen nachvollziehbar priorisieren. Gleichzeitig schaffen wir mehr Transparenz gegenüber Versicherern und anderen Stakeholdern.


„Warum haben Sie sich für eine langfristige Zusammenarbeit entschieden?“

Herr Ridder (DE-VAU-GE):
„Risikomanagement ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Deshalb haben wir frühzeitig entschieden, die Zusammenarbeit langfristig auszurichten und für die nächsten Jahre verbindlich zu etablieren.

Unser Ziel ist es, ein nachhaltiges und wirksames Risikomanagement aufzubauen, das sich kontinuierlich weiterentwickelt und an neue Herausforderungen angepasst werden kann. Mit risk on mind haben wir dafür einen Partner gefunden, der fachliche Expertise mit wirtschaftlichem Verständnis verbindet.“


„Herr Dorner, was nehmen Sie aus diesem Projekt mit?“

Herr Dorner (risk on mind)::
„DE-VAU-GE zeigt beispielhaft, dass wirksames Risikomanagement nicht zwangsläufig mit hohen Investitionen verbunden sein muss. Oft liegt der größte Mehrwert darin, Risiken transparent zu machen, Prioritäten zu setzen und Ressourcen gezielt einzusetzen.

Die Ergebnisse zeigen bereits heute, dass durch die Kombination aus Risikoanalyse, Sachwertschutz und Business Continuity Management bessere Entscheidungen getroffen und Investitionen dort eingesetzt werden können, wo sie den größten Nutzen für die Unternehmenssicherheit erzeugen. Genau das verstehen wir bei risk on mind unter nachhaltigem Risikomanagement.“